Teilnehmermeinung Winter Wildnis Tour Finnland

Simon aus Basel war Teilnehmer der Wintertour Finnland 2019

" Eine Woche Finnland im Winter bedeutet vor allem eines: ein unvergesslich schönes Erlebnis! Tarmo, der sehr kompetente Guide vor Ort, versteht es bestens, seine Region auf Schneeschuhen und mit dem Huskyschlitten vorzustellen. Seine Touren sind wirklich perfekt zusammengestellt, Wälder, Wiesen und Seen wechseln sich stetig ab und immer wieder kann der Blick in die faszinierende Weite der Landschaft schweifen. Was für ein schöner Moment, aus der Stille des Waldes heraus plötzlich vor einem gefrorenden und tief verschneiten See zu stehen und mit den Schneeschuhen frische Spuren auf der weissen Fläche zu hinterlassen!

Wer sich auf diese Tour einlässt, wird aber nicht nur mit einer atemberaubenden Landschaft belohnt, sondern auch mit einem tollen Gruppenerlebnis, dem täglichen, echt finnischen Saunaritual inkl. Eisloch im See zum Abkühlen, spannenden Einblicken in das Leben im hohen Norden und noch vielem mehr.

Mir persönlich hat im Vorfeld die Kälte ein wenig Sorgen gemacht, und wir hatten tatsächlich eine kalte Woche erwischt (kein Tag wärmer als -20 Grad), aber dank der richtigen Ausrüstung liess sich das gut bewältigen. Florian hat dafür eine perfekte Ausrüstungsliste zusammengestellt, mit der man bestens vorbereitet ins Abenteuer starten kann. Ich kann die Tour nur wärmstens empfehlen!" 

  Frank aus Duisburg war Teilnehmer der Wintertour Finnland 2020 und hat dieses phantastische Bild von Polarlichtern über der Wilderness Lodge gemacht. Sein Kommentar zur Tour:

"Hallo Florian,

als ich vor meiner Finnlandbuchung deinen Ausschreibungstext gelesen habe, dachte ich: Finnland im Januar? Das ist der Tag doch sehr kurz. Und dann die einfache Unterkunft fern ab der Zivilisation. Als mir aber auf einer anderen deiner Reisen Teilnehmer von ihrem tollen Winterurlaub in Finnland berichtet haben, habe ich dann doch bei dir gebucht.

Nun da Finnlandurlaub hinter mir liegt, muss ich sagen; der Urlaub war ein absoluter Superlativ.Die Tage sind nur unwesentlich kürzer als in Deutschland. Dafür ist die Dämmerung unglaublichlang und sorgt über viele Stunden täglich für unglaublich farbenfrohe und lange Sonnenauf- und Untergänge. Bei dem Licht ist die tiefverschneite Winterlandschaft phantastisch farbenfrohund wirkt alles andere als kalt. Dieses Licht begleitete uns bei unseren unvergesslichen Abenteuern: beim Schneeschuhwandern durch die finnische Seenlandschaft, bei unserem Besuch bei den Rentieren oder unterwegs mit dem Hundeschlitten. Die unglaublich blauen Augen der Hunde werde ich wohl nie vergessen.

Irgendwann im Tagesverlauf wurde natürlich die lange Dämmerung von der Nacht abgelöst undda kam dann plötzlich der Vorzug unserer einfachen Hütte zum Tragen: es wurde nämlich gesaunt und zwar täglich. Das bedeutete: Saunaofen anfeuern, Wasser mit dem Schlitten von der fernen Quelle holen und in den Tank des Saunaofens füllen und dann wurde kollektiv gesaunt. Bald öffnete sich die Außentür der kleinen Saunahütte und dampfend kamen wir heraus und wälzten uns im Schnee. Nach dem Saunieren in unserer Unterkunft in Hossa (3 Übernachtungen) sprangen wir in das Wasser des zugefrorenen Sees (ob man es glaubt oder nicht, das kann jeder gesunde Mensch ohne große Schwierigkeiten). Doch die lange Nacht hatte mehr zu bieten: Wenn die Wolkendecke aufreißt, gibt die glasklare Luft den ungetrübten Blick auf die Sterne und die ganze Milchstraße frei. So klar habe ich den Himmel noch nie gesehen. Und dann kam das Polarlicht. Jawohl, ich hatte das Glück des tüchtigen: habe extra die Fotoausrüstung mitgeschleppt (Videokamera, Kleinbildkamera, Spiegelreflex mit Stativ...) und vor dem Urlaub erfolgreich einen Kurs "Polarlichtfotografie" absolviert. Ich habe mir beim Fotografieren einen "Ast abgefroren" bei minus 16 Grad, aber es hat sich gelohnt wie du auf den Bildern sehen kannst.

Der Finnlandurlaub war so sehr gefüllt von unvergesslichen Eindrücken, dass ich in der Urlaubswoche nicht ein einziges mal an meine Arbeit dachte und das habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Hier kommt man wirklich runter. Alles ist auf das Wesentliche reduziert und man entschleunigt nachhaltig.

Wie mag sich dieses herrliche Land wohl im Sommer präsentieren? Diese Frage werde ich beantworten, wenn ich wiederkomme von meinem nächsten Urlaub in Finnland.

Viele Grüße Frank"

 

 Wolfgang aus Fürth war Teilnehmer der Wintertour 20 und meint:

"Finnland war sehr beeindruckend! Die Schneeschuhwanderungen waren moderat und von ausreichend Pausen unterbrochen. Die Kleiderempfehlung war sehr hilfreich, nur das Thema kalte Zehen bleibt. Die Husky-Tour war atemberaubend und durchaus auch körperlich anspruchsvoll! Für Winterfreunde, die auch mit einfachen Unterkünften klar kommen eine Empfehlung!"

 Thomas aus der Nähe von Stuttgart war Teilnehmer der Finnland Wintertour 020 und schreibt:

"Diese Reise war der Hammer. Es ist so außergewöhnlich schön dort, das sollte man nicht versäumen"

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